Die KI stellte sich in Dresden vor
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Am 27.02.2010 fand in Dresden eine Diskussionsveranstaltung der KI-Regionalgruppe Südost/Sachsen statt. Veranstaltungsort war das „Haus der Begegnung“ in Dresden, ein Objekt der Partei DIE LINKE, zu der wir bei allen ideologischen Differenzen ein recht gutes Verhältnis im Sinne einer Bündnispolitik haben. Wir hatten das politische Thema „Kann die BRD die Krise überwinden?“ gewählt und mit einer Informationsveranstaltung „Die Kommunistische Initiative stellt sich vor“ verknüpft. Inklusive uns kamen 21 Personen aus ganz unterschiedlichen Organisationen wie auch nichtorganisierte Kommunisten und andere Interessierte – darunter sogar ein polnischer Genosse, Mitglied der dortigen kommunistischen Partei.
Der erste Teil der Veranstaltung wurde eher unkonventionell gestaltet, nämlich mit politischen Liedern umrahmt und in Dialogform in zwei Beiträgen dargeboten. Ohnehin war bei dem Publikum kaum zu erwarten, daß Jemand an eine Krisenüberwindung durch die BRD GLAUBT. Auch in der Diskussion und nachfolgenden Gesprächen wurde deutlich, daß sich die Anwesenden bewußt sind, daß dies die schwerste Weltwirtschaftskrise aller Zeiten wird, von der wir derzeit erst den eher harmlosen Anfang erleben.
Der erste Teil der Veranstaltung wurde eher unkonventionell gestaltet, nämlich mit politischen Liedern umrahmt und in Dialogform in zwei Beiträgen dargeboten. Ohnehin war bei dem Publikum kaum zu erwarten, daß Jemand an eine Krisenüberwindung durch die BRD GLAUBT. Auch in der Diskussion und nachfolgenden Gesprächen wurde deutlich, daß sich die Anwesenden bewußt sind, daß dies die schwerste Weltwirtschaftskrise aller Zeiten wird, von der wir derzeit erst den eher harmlosen Anfang erleben.
Im zweiten Teil der Veranstaltung wurden die Bedingungen, Ziele und bisherigen Schritte bei der Gründung, Strukturierung und Arbeitsaufnahme der KI dargestellt. Der Schwerpunkt war dabei die Entkräftung der häufigsten Lügen und Irrtümer über die KI, genauer gesagt die Vorwürfe der Spaltung kommunistischer Kräfte, des Versuchs der Abwerbung aus bestehenden Organisationen und der Konkurrenz zu bestehenden Aktionsbündnissen.
Die Diskussion bestätigte die richtige Schwerpunktsetzung und Gestaltung. Zum Thema Krise kam nur ein Beitrag, in welchem ein erfahrener Genosse schilderte, wie die früheren Weltwirtschaftskrisen in den imperialistischen Staaten unter verschiedenen Bedingungen auf unterschiedliche Weise „gelöst“ wurden – allerdings ohne Hinweis, wie sich diese Staaten dabei veränderten.
Erwartungsgemäß und zielgerecht drehte sich die Diskussion um die KI. Dabei wurde vor Allem Eines deutlich: daß einige Teilnehmer ihre vorurteilsbehafteten Beiträge wie ihr Bild über die KI längst fertig hatten und Koreferate abgeben wollten. So wurde minutengenau (85 Minuten) konstatiert, wie lange wir KI-Unterstützer unser vorgesehenes Programm durchzogen und wurden die bereits erwähnten Lügen und Irrtümer über die KI – trotz der erfolgten Klarstellung – wiederholt. Hinzu kamen Hinweise, wie eine Kommunistische Initiative in Deutschland gestaltet werden müßte – als ob sie nicht bereits existierte und / oder diese Genossen sich aktiv an ihrer Strukturierung und Arbeit beteiligten. Insbesondere wurde klar, daß die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Aktionseinheit (aller antiimperialistischen Kräfte) und Vereinigung (der Kommunisten auf marxistisch-leninistischer Grundlage) nicht verstanden sind.
Die nach offiziellem Ende der Veranstaltung stattfindenen persönlichen Gespräche waren da wesentlich zielführender. Über die KI existieren nach wie vor alle möglichen – vor Allem negative und irreführende – Informationen. Wer wohl kann denen begegnen?
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