Das Vorläufige Organisationskomitee kam bei der Analyse des Arbeitsstandes im März zu dem Resultat, dass nun die Voraussetzungen vorliegen, um mit der Bildung von Regionalgruppen beginnen zu können. Dieser als Regionalisierung gefasste Prozess stellt eine neue Qualität der Zusammenarbeit aktiver Kämpfer auf der Grundlage der drei Kriterien dar, wie sie im Aufruf zur Gründung der KI formuliert sind. Die bekennenden Unterstützer der zu formierenden KI sprechen miteinander, verteilen die Aufgaben und werden sofort gemeinsam aktiv. Sie organisieren regionale Veranstaltungen, auf denen Notwendigkeit und Erfordernisse sowie Ziele und Aufgaben der Kommunistischen Initiative hierzulande mit Sympathisanten und Interessierten erörtert, Differenzen beseitigt und Unklarheiten ausgeräumt werden können. Sie erarbeiten Flugblätter, welche bei geeigneten Veranstaltungen verteilt werden. Sie bringen sich ein, bei der Gestaltung des Informationsbulletins, bei regionalen Aktivitäten in Zusammenarbeit mit fortschrittlichen Organisationen und beim Internetauftritt der KI. Ziel ist es, die Bewegung durch aktive Genossen zu verbreitern, weitere Kommunisten einzubeziehen. Bislang haben sich in Dresden und Cottbus KI-Arbeitsgruppen gebildet. Diesen Prozeß der Regionalisierung weiter voranzutreiben, braucht es eure Unterstützung und aktive Tat, liebe Genossinnen und Genossen.
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Erste Konsultationsgespräche mit Interessenten der Kommunistischen Initiative hatten den Tenor: Über die Notwendigkeit des Zusammenschlusses der Kommunisten auf marxistisch-leninistischer Grundlage brauchen wir uns nicht zu verständigen. Wer zur KI kommt, hat erkannt, dass es an DER Kommunistischen Partei in der BRD fehlt. Verständigen müssen wir uns über die Lage der kommunistischen Bewegung, also die Bedingungen für die KI der Zukunft sowie über einige strategische und taktische Fragen. Übereinstimmend werden die Ausgangsbedingungen derzeit als günstig für die Sammlung gewertet. Raum bei den ersten Diskussionen nahm interessanterweise die Untersuchung der Reibungen ein, welchen die KI bislang ausgesetzt war sowie die weiter zu erwartenden Gefahren. Die KI (als organisatorische Ur- oder Vorform) setzt auf einzelne Genossinnen und Genossen. Hier ist vieles denkbar und das V.O.K. ist sich auch insofern seiner Verantwortung beim Umgang mit Einzelpersonen bewusst.
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Im Gedenken an die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald fand am 05. April 2009 auf dem Ettersberg bei Weimar eine Zusammenkunft von Kommunisten, die die Einheit der kommunistischen Bewegung in Deutschland vorantreiben wollen, statt. Die Genossen des Roten Tisch Thüringen gaben Kommunisten aus DKP, KPD, PDL aber auch parteilosen Kommunisten und Kommunisten aus dem Freidenkerverband die Möglichkeit zu einem Gedankenaustausch über das Ziel und die Inhalte der KI. Genosse Opperskalski legte ausführlich dar, dass nur eine von den Kommunisten selbst gewollte und bewusst geschaffene Initiative zur Bildung einer einheitlichen Kommunistischen Bewegung in Deutschland beiträgt. Jegliches Administrieren und undifferenziertes Hineingerede in die kommunistische Bewegung ist kontraproduktiv und dient nur dem Klassenfeind. Theoretische Basis der KI sind und bleiben die Klassiker in ihrem Original: Marx, Engels, Lenin.
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Die Kommunistische Initiative hat vom Start weg mehr Aufmerksamkeit erhalten als die Initiatoren erwarteten. Während es bei den ersten Abstimmungen und Kontakten noch hakt, kann man inzwischen vom Beginn bundesweiter Koordination sprechen. Zwangsläufig steigt die Aufmerksamkeit kontinuierlich. Erste regionale Arbeitsgruppen entstehen in eigener Dynamik. Bei Beratungen des Vorläufigen Organisationskomitees (VOK) mit interessierten Genossen werden bereits ausführlich Fragen der Taktik diskutiert. Diese Abstimmungen sollen vertieft werden. Niemand in der kommunistischen Bewegung stellt die notwendige Kräftebündelung in Frage. Nun aber lässt sich zunehmend feststellen, wie ernst es diesem oder jenem damit ist. Bereits deutlich sichtbar wird, wer bereit ist, die KI mitzutragen. Und wir stellen fest, dass die uneingeschränkte Unterstützung dominiert. Jeder unserer Gesprächskreise ist von eigenen Diskussionsansätzen geprägt. So gibt es auch die Forderung, sofort in Detailfragen einzusteigen oder in programmatischer Richtung vorzugehen. Auf einer anderen Ebene liegen gezielte Bedenken, die oft sofort geklärt werden können. Einige solche Einwände oder kritische Anmerkungen, die auftauchten, sollen hier heraus gegriffen werden. Was wird bei aller positiver Resonanz GEGEN das konkrete Vorgehen der KI gesagt?
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Am 02. Mai 2009 trafen sich in Dresden die meisten der Unterstützer der Kommunistischen Initiative im Raum Dresden. Wir verständigten uns über die Ziele der KI und die gegenwärtigen regionalen Aufgaben. Dabei wurden als Schwerpunkte die Kontaktaufnahme zu weiteren Interessenten, die regionale propagandistische Arbeit und die Mitarbeit an einem BRD-weiten Informationsnetz der KI festgelegt. Erste resultierende praktische Maßnahmen waren die Teilnahme an der zentralen Gewerkschaftsdemonstration am 16. Mai 2009 in Berlin mit einem Transparent, durch welches die KI bekannter gemacht wurde, und die Veranstaltung eines Vortrags über die Demokratische Volksrepublik Korea im Haus der Begegnung in Dresden am 23. Mai 2009.
Kontakt: Torsten Reichelt
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