In der in Hannover verabschiedeten Hauptresolution, nun zentrales politisches Dokument der KI, heißt es: „Die kommunistische Bewegung in Deutschland ist weiterhin in der Krise. Sie ist mehrheitlich revisionistisch dominiert, organisatorisch wie politisch gespalten und zersplittert.
Die Arbeiterklasse in Deutschland verfügt damit über keine einheitliche, marxistisch-leninistische Partei. [...] Dies ist angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Lage und den zu erwartenden Entwicklungen ein unhaltbarer Zustand, denn ohne eine starke marxistisch-leninistische Partei wird die Arbeiterklasse in Deutschland ohne revolutionäre politische Führung sein und steht mit diesem schweren Nachteil einer hoch organisierten Bourgeoisie mit all deren Unterdrückungsmitteln und der Wucht ihrer demagogischen Medien gegenüber. Die Existenz einer geeinten marxistisch- leninistischen Partei ist daher eine unverzichtbare Voraussetzung, damit die Arbeiterklasse einen organisierten und erfolgreichen Kampf gegen kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung führen und schließlich ihre historische Mission mit dem Sturz der kapitalistischen Verhältnisse und dem Aufbau einer sozialistischen Gesellschaftsordnung erfüllen kann. [...]
Vor der Kommunistischen Initiative liegt ein weiterer Abschnitt des Weges hin zur längerfristigen Schaffung einer einheitlichen marxistisch-leninistischen Partei, den wir gemeinsam mit allen verantwortungsbewussten und nach Einheit strebenden Kommunisten gehen wollen. Die genannten Aufgaben, die wir zu lösen haben, sind gewaltig. Es ist eine schwere, mühevolle Arbeit, die getan werden muss, um den Weg in die sozialistische Zukunft freizumachen. Alle aufrechten Kommunisten, klassenbewussten Werktätigen [...] sind aufgerufen, mit uns in der Kommunistischen Initiative und einer künftigen einheitlichen marxistisch-leninistischen Partei gemeinsam für diese Ziele zu kämpfen!“
In den letzten zwei Jahren sind viele organisierte und nicht (mehr) organisierte Kommunisten zur KI gestoßen, in vielen Bundesländern arbeiten Genossinnen und Genossen, die Zahl der Gruppen nimmt zu, ideologische Grundfragen wurden geklärt. Das Prinzip „Klarheit vor Einheit“ hat uns dabei deutlich vorangebracht, und die KI wächst! Ihr weiterer Aufbau verlangt notwendig nach den Prinzipien des demokratischen Zentralismus. Er erfordert, dass die Arbeitsweise und Beschlüsse von den Mitgliedern der Grundorganisationen bis zur Führung hinauf kollektiv vorgeschlagen, diskutiert und eingehalten werden. Das heißt, dass die KI inhaltlich, strukturell und personell auf einer qualitativ höheren Stufe arbeiten muss.
Die Perspektivkonferenz hat daher beschlossen, nun einen Mitgliederstatus einzuführen und eine Satzung zu verabschieden.
Für dich ist wichtig: Auch als bisheriger Unterstützer bist Du nicht automatisch KI- Mitglied, sondern musst nach unserer neuen Satzung die Mitgliedschaft beantragen. Zur Mitgliedschaft gehören Rechte und Pflichten. Neben der Antragstellung auf Mitgliedschaft ist unverzichtbar die Teilnahme am KI-Leben und die Entrichtung eines Aufnahmebeitrags und monatlichen Mitgliedsbeitrags.
Genossin, Genosse, der Weg ist frei hin zur Festigung marxistisch-leninistischer Strukturen in der BRD! Gehen wir ihn entschlossen und konsequent, mutig und gemeinsam – Werde Mitglied der Kommunistischen Initiative, streite mit uns für konsequent marxistisch-leninistische Positionen, kämpfe mit uns für
SOZIALISMUS!
JA ZUR ZUKUNFT, NEIN ZUR BARBAREI!
Download: Mitgliedsantrag
Aktualisiert (Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 09:00 Uhr)