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Spendenaufruf

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Neue Stufe der KI-Entwicklung erreicht!
Seit nun mehr als einem Jahr sorgt die Kommunistische Initiative (KI) in den Landschaften des linken Spektrums der BRD für Diskussionen und Annäherung unter immer mehr Genossinnen und Genossen.
Nach zwanzig Jahren exzessiver Konterrevolution, nach vielen offensichtlich gescheiterten Versuchen, in dieser Zeit eine Einheit in die Reihen der Kommunisten zu bringen, wurde der Ruf nach eben dieser Einheit zunehmend lauter. 2008 wurde einigen Genossen die dringende Notwendigkeit bewußt, die Vereinigung der Kommunisten in der BRD auf eine qualitativ neue Art voranzutreiben. Grundlage dieser neuen Qualität wurde ein Aufruf, der von organisierten und unorganisierten Kommunisten verfasst wurde und mit rasanter Geschwindigkeit durch die linken Landschaften Deutschlands lief. Von vielen Genossen sofort positiv aufgenommen, von anderen beschimpft und boykottiert, entsprach der Aufruf vor allem der leninschen Forderung „Klarheit vor Einheit“, die auch genannt werden kann: Einheit DURCH Klarheit.
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Spendenaufruf

Liebe Unterstützer und Freunde der KI!

Ein spannendes und erfolgreiches Jahr liegt hinter uns! Den Höhepunkt bildete unsere gelungene bundesweite Perspektivkonferenz vor wenigen Wochen. Die KI ist im Verlauf ihrer nur einjährigen Existenz Schritte vorangegangen, die wir anfangs selber nicht für möglich gehalten hätten. Doch wachsen mit dem Erstarken der KI naturgemäß auch die Aufgaben für die nächste Etappe des Entwicklungsweges. So müssen wir, um von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, stärkere Präsenz auf unterschiedlichen Ebenen zeigen. Unser bisheriges Informationsbulletin muss durch eine Zeitung ersetzt, die Internetseite ständig aktualisiert und erweitert, der Newsletter regelmäßig erstellt werden. Gleichzeitig planen wir vielfältige Veranstaltungen zu aktuellen politischen Themen und Entwicklungen auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Wir möchten Projekte anstoßen und unterstützen, mit denen wir die Massen erreichen. Weitere Konferenzen sind in Planung, so u.a. eine Manifestkonferenz am Ende des Jahres 2010. Nach jedem Kongress wird es einen Protokollband geben – der erste zur Perspektivkonferenz ist bereits erschienen. Internationale Kontakte sind zu knüpfen, eine internationale Theoriezeitschrift ist im Entstehen. Bildungsarbeit ist zu leisten, ein regionales marxistisch-leninistisches Grundlagenstudium und eine Schriftenreihe mit Grundsatzdokumenten sind anvisiert. Und und und… Die Liste ließe sich fortsetzen.

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Auszüge aus den Referaten zur Perspektivkonferenz am 5. Dezember 2009
Torsten Reichelt:
„Die Bedingungen der Gründung der Kommunistischen Initiative“

Mit der Vernichtung des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden gewannen die Herrschenden der BRD, die Finanzkapitalisten, auf allen Gebieten die nahezu unumschränkte Macht zurück. Sie zerschlugen nicht nur alle Errungenschaften der DDR. Auch in der BRD wurden von den Regierungen Kohl, Schröder und Merkel die sozialen Errungenschaften, die Arbeiterrechte und bürgerlichen Rechte und Freiheiten systematisch abgebaut und werden weiter zerstört.
Gleichzeitig wurde ein umfassendes Überwachungs- und Unterdrückungssystem installiert. Jeder, der in den vergangenen Jahren an Demonstrationen gegen Sozialkahlschlag, Krieg oder andere Formen imperialistischer Politik teilnahm, konnte die zunehmende Erfassung und Diskriminierung der Protestierenden, ihre Einschüchterung und das gewaltsame Vorgehen der Polizei mit immer rabiateren Mitteln und – wie beim G8-Gipfel in Heiligendamm – auch des Militärs beobachten oder bekam sie bereits selbst zu spüren. […]
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Reaktionen zur Perspektiv-Konferenz
Siegma (Neubrandenburg):
Das Jahr 2009 geht nun langsam seinem Ende entgegen. Es war ein Jahr des Wiederaufstehens der kommunistischen Bewegung in Deutschland. Mit dem Aufruf zur Schaffung einer „Kommunistischen Initiative“ vor einem Jahr wurde eine Bewegung ins Leben gerufen, die an politischer Dramatik in den letzten 20 Jahren in Deutschland ihresgleichen sucht. Der Aufruf zum Aufbau einer gesamtkommunistischen Bewegung, mit dem Ziel der Schaffung einer einheitlichen marxistisch-leninistischen Kampfpartei für die Befreiung des werktätigen Volkes von Ausbeutung und Versklavung, für eine andere Politik in Deutschland, ist in der Bewegung angekommen. Die bisherigen Basisgruppen der KI in Dresden, Südost, Cottbus und Berlin sowie unzählige Unterstützer in den verschiedenen Bundesländern machen Stolz, die Kräfte in den anderen Bereichen der BRD noch besser zu bündeln und zielgerichtet für den weiteren Aufbau von Basisgruppen zu arbeiten. Die Perspektiv-Konferenz der KI vom 05. Dezember 2009 in Berlin hat dazu die richtigen Beschlüsse gefaßt und konkret die Schwerpunkte für die weitere Arbeit der KI dargelegt.
Im Vordergrund steht „Klarheit“ vor „Einheit“ auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus. Dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.
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„…und der Zukunft zugewandt“ – ein großer Erfolg!
DSCF1654Am 10./11. Oktober fand in Berlin die von offen-siv veranstaltete Wissenschaftliche Tagung zum 60. Jahrestag der Gründung der DDR statt, die mit insgesamt ca. 180 Teilnehmern sehr gut besucht war. An den zwei Tagen referierten über zwanzig Vortragende mit ausgezeichneten Beiträgen in mehreren Blöcken.
Die Konferenz begann mit Fakten zur DDR, zu ihrer Geschichte, Politik, Kultur, internationalen Beziehungen wie auch Problemen und Ursachen für die Niederlage.

Doch war diese Konferenz alles andere als nur Rückschau: Weiteren Redebeiträgen zu „Konsequenzen für die Einschätzung der Gegenwart“ folgten vorwärtsgerichtete Ausführungen aus Reihen der KI zu „Möglichkeiten für die Zukunft“ (vgl. unten).
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Das Signal
Unübersehbar war 2009 eine „Kommunistische Initiative“ hervorgetreten, mit dem Anspruch, die Zersplitterung der Kommunisten zu beenden. Deren Internetseite verknüpfte äußerst lebendig verschiedene Aktivitäten, ein Arbeitsstab organisierte fast monatlich eine Veranstaltung in den Regionen Deutschlands, pro Quartal erschien ein Bulletin – Kurz, das Ganze ließ sich dynamisch und auch erfolgreich an. Kaum jemand unter den kommunistisch Orientierten, der von der KI noch nichts wusste. Spätestens der „Unvereinbarkeitsbeschluß“ der DKP bestätigte ungewollt das Voranschreiten der KI.
Aber etwas fehlte – Ein überregionales Zeichen, ein unüberhörbarer öffentlicher Startschuss, der das völlig neuartige Beginnen nicht nur einleitet und vorstellt, sondern möglichst aus der historischen Situation heraus erklärt.
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Aus Redebeiträgen zur DDR-Konferenz
Die Kommunistische Initiative hat am Sonntag mit mehreren Redebeiträgen in die Konferenz eingegriffen. Die vollständigen Redebeiträge gibt es auf der Homepage der KI (www.kommunistische-initiative.de) und werden demnächst in einem Sonderheft der offen-siv, welches die gesamte Konferenz dokumentiert, erscheinen. Wir dokumentieren einzelne Passagen:
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Aus den Regionen
Treffen der Kommunistischen Initiative in der Jugendbibliothek-Gera e.V.

Die Genossinnen und Genossen der KI-RG Südost trafen sich am 14.11.09 in der Jugendbibliothek Gera zu ihrer nunmehr dritten Zusammenkunft. In der Beratung stimmten sie darin überein, daß die wissenschaftliche DDR-Konferenz „…und der Zukunft zugewandt“, initiiert von der Zeitschrift “offen-siv“,  ein erfolgreicher und würdiger Beitrag zum 60. Jahrestag der Gründung der DDR war. Gleichzeitig schätzten sie ein, daß mit dieser Veranstaltung die KI einen großen inhaltlichen Auftrieb erhalten hat.
Die KI-RG SüdOst konnte neue Unterstützer in ihren Reihen begrüßen.
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20 Jahre danach – der Kampf für die Zukunft hält an
Rede des Genossen Michael Opperskalski auf der international ausgerichteten Konferenz des Distrikt 1 (Prag) der „Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens“ (KSCM) im November 2009

Liebe Genossinnen und Genossen,
Zunächst einmal möchte ich mich im Namen der marxistisch-leninistischen Zeitschrift „offen-siv“ sowie des „Vorläufigen Organisationskomitees“ der „Kommunistischen Initiative in Deutschland“ (KI), die ich hier beide vertreten darf, für Eure Einladung zu dieser wichtigen theoretisch-ideologischen Konferenz bedanken. Sie trägt den Titel „20 Jahre danach – der Kampf für die Zukunft hält an“ (Twenty Years After – The Fight For The Future Continues).
Was ist der Schlüssel für den Kampf um die Zukunft? Wo liegt er?
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offen-siv: Dritter Durchgang unseres marxistisch-leninistischen Fernstudiums
Zeitraum: März 2010 bis Juni 2011
Das Fernstudium soll die Grundlagen des Marxismus-Leninismus vermitteln und diese nutzbar machen für die aktuelle Praxis. Da die interessierten Genossinnen und Genossen weit über das Land verstreut sind und wir nicht die Kapazitäten haben, kontinuierliche Schulungsarbeit vor Ort durchzuführen, haben wir uns für die Form des Fernstudiums entschieden.
Diese Form bedeutet, dass es Einführungsseminare mit den „Teamern“, also den für den jeweiligen Studienteil verantwortlichen „Lehrern“ geben wird, woran sich eine Phase der Eigenarbeit in den jeweiligen Gruppen bzw. allein anschließt. Eine solche Phase dauert drei Monate. Am Ende dieser Zeit findet eine Lernzielkontrolle statt, deren Auswertung und Nachbereitung bei einem Zwischenseminar durchgeführt wird. Nun würde die zweite Phase des Studiums beginnen, aufgebaut so wie gerade für die erste Phase dargestellt. Im Ganzen denken wir an einen Zeitraum von eineinhalb Jahren, jeweils unterteilt in 3-monatige Blöcke – so wie oben skizziert.
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Jorge Cadima: Mauern, Tote und Lügen
Aus dem «Avante!»,
Zentralorgan der Portugiesischen Kommunistischen Partei

„Der Abschied vom Kommunismus? Er hat eine Million Tote gekostet“. Der Titel stammt nicht von einer kommunistischen Schrift. Er stand im Bericht einer Zeitung des italienischen Grosskapitals über eine Untersuchung von Professoren von Oxford und Cambridge, welche in der britischen Medizinzeitschrift The Lancet veröffentlicht worden war. Gestützt auf die Daten der UNICEF von 1989 bis 2002 bestätigen die Autoren laut Corriere della Sera (23.1.09), dass „die Politiken der massenhaften Privatisierung in der Sowjetunion und in Osteuropa die Sterblichkeit um 12,8% erhöht […], oder anders gesagt den vorzeitigen Tod von einer Million Personen verursacht haben. […] Am meisten wurde dort gestorben, wo Schocktherapien angewendet wurden: zwischen 1991 und 1994 fiel die Lebenserwartung in Russland um 5 Jahre“. Die Schlussfolgerungen aus vorangegangen Studien waren noch schlimmer. Wie der Corriere della Sera schreibt, „zählte die Agentur der UNO für Entwicklung, die UNDP, im Jahre 1999 10 Millionen Personen, durch den irdischen Regimewechsel verschwundene Personen, und die UNICEF selbst sprach von über 3 Millionen Opfern.“ Um diese grossartigen Resultate zu feiern, hat sich der Generalstab des Imperialismus in Berlin, mit Glanz und Gloria und nicht enden wollenden Fernsehübertragungen, zu einer Gedenkfeier für das 20-jährige Regime der Konterrevolution im Osten versammelt.
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Russlands Kommunisten begehen Stalins 130. Geburtstag
stalin130„Ich weiß, nach meinem Tode wird man mein Grab mit Haufen von Schmutz bedecken. Aber der Wind der Geschichte wird ihn schonungslos hinwegfegen.” (Stalin)
MOSKAU, 21. Dezember (RIA Novosti). Russlands Kommunisten begehen am heutigen Montag den 130. Geburtstag Josef Stalins. Wie Iwan Melnikow, Vizechef des ZK der KP Russlands, in einem RIA-Novosti-Gespräch betonte, hoffen Russlands Kommunisten darauf, dass sich an diesem Tag niemand an die Fehler der Stalin-Epoche erinnern wird.
„Wir möchten, dass an diesem Tag die Gespräche über Fehler der Stalin-Epoche verstummen, und dass sich die Menschen an Stalin als Schöpfer, Denker und Patriot erinnern“, sagte er.
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Ukraine nach 20 Jahren Konterrevolution
gazeta_komunistVon Denis Neceporuk
Gazeta Komunist, Ukraine – Gleich nach dem verbrecherischen Zerfall der UdSSR im Jahr 1991 gehörte die Ukraine zu den zehn entwickeltsten Ländern der Welt. Das geben übrigens auch selbst bürgerliche Nationalisten zu. Wir hatten unerhörte soziale Garantien, und manchmal wußten die Bürger diese nicht zu schätzen. Das waren kostenlose Ausbildung, gutes Gesundheitswesen, in der ersten Linie kostenlose ärztliche Fürsorge. Wie die Partei es plante, sollten alle zum Jahr 2000 eine eigene kostenlose Wohnung bekommen. Preise für Hauptlebensmittel, Mietkosten, Fahrkosten in den öffentlichen Verkehrsmitteln wurden im Laufe von über 50 Jahren auf demselben Stand behalten. Kommunaldienste, Tarife für Gas und Strom betrugen nur wenige Kopeken. Die Bürger aßen Naturprodukte. Was Arbeitslosigkeit, Inflation, obdachloses Leben, Entlassungen bzw. Stellenabbau bei den Unternehmen, Nichtauszahlungen der Depositen bei den Banken, Kredite zu 30% Zinsen usw., das alles kannten nur diejenigen, die außerhalb der Sowjetunion lebten. Den heutigen Generationen kommt das alles einfach fantastisch vor. Im Jahr 2009 ist es unvorstellbar, daß sowas überhaupt noch möglich sei.
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