KLASSENKAMPF AKTUELL
Ältere Werktätige länger in Arbeit.
Die Folgen der modifizierten sozialen Repression, der gesellschaftspolitisch erwünschten Sozialkürzung und Anpassung. Deutschland zählt zu den Ländern mit den höchsten Zuwächsen bei der Lebensarbeitszeit. Von den 55- bis 59- Jährigen, die 1996 beschäftigt waren, arbeiteten 2001 bereits 61 Prozent nicht mehr. 2008 lag die “Rückzugsrate“ jedoch nur noch bei 45 Prozent. Viele Ältere blieben also länger in Arbeit. Besonders bei Frauen und in Ostdeutschland hat sich “der Austritt aus dem Erwerbsleben verlangsamt“, so die IAQ-Forscher Martin Brussig und Sarah Mümken.
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Mieses Zeugnis für die 'Hartz-Reformen' - Arbeitslosenstatistik wird weiter frisiert.
Der Kölner Wissenschaftler Christoph Butterwegge zieht eine vernichtende Bilanz der vor zehn Jahren eingeleiteten sogenannten “Hartz-Reformen“. Durch diesen Kurs in der Arbeitsmarktpolitik sei [ist] das Risiko, in Armut zu fallen, gestiegen. Gleichzeitig fördere der Staat Unternehmer, die Dumpinglöhne zahlten, kritisierte Christoph Butterwegge.
Palästinensischer Hungerstreiker in israelischer Haft dem Tode nahe
Medizinischer Bericht warnt israelisches Gericht, dass sich Khader Adnan nach 62 Tagen Hungerstreik gegen seine Inhaftierung ohne Verfahren in akuter Gefahr befindet.
Ein palästinensischer politischer Gefangener, der auch am 62. Tag seines Hungerstreiks an sein Bett in einem israelischen Krankenhaus gekettet ist, schwebt in akuter Lebensgefahr, so ein ärztlicher Bericht, der beim Obersten Gerichtshof in Israel eingereicht wurde. Der Bericht war ein vergeblicher Versuch, seine Freilassung zu erreichen.
Palästinenser Khader Adnan seit 60 Tagen im Hungerstreik
Presseerklärung / Preas Ráiteas 15 Februar / Feabhra 2012
Palästinenser Khader Adnan seit 60 Tagen im Hungerstreik
Tipperary/Wien/Gaza – Seit mittlerweile 60 Tagen ist der palästinensische politische Gefangene Khader Adnan im Hungerstreik. Er ist schwer krank und hat wohl nur noch wenige Tage zu leben. Die irische Partei Republican Sinn Féin unterstützt Adnan in seinem Kampf und fordert seine sofortige Freilassung.
"Kombi-Rente“ - Rentenreduzierung und Flexibilisierung der Rentner bis zum Tod - alles fürs Kapital
Die von der Klientel-Bundesregierung geplante “Kombi-Rente“ soll noch vor der Bundestagswahl 2013 eingeführt werden. Ursula von der Leyen wolle vor der Sommerpause 2012 eine gesetzliche Neuregelung vorlegen, berichtete die “Rheinische Post“ (RP).
»Für Menschen ab 63, die in den Ruhestand gehen möchten, soll es der “RP“ zufolge künftig deutlich attraktiver werden, statt einer Vollrente eine Teilrente zu beziehen und daneben in Teilzeit zu arbeiten. Die Zeitung schrieb, dazu würden die bisher engen und komplizierten Hinzuverdienstgrenzen für Teilrentner ab Anfang des Jahres 2013, spätestens aber Mitte 2013 deutlich angehoben und flexibilisiert.«
Das große Schweigen in der Reichtumsgesellschaft
Die Parallelwelt in der Klassengesellschaft Deutschlands 2012
[Auszug]
Der Rechtsstreit der Deutschen Bank mit dem Medienunternehmer Leo Kirch und seinen Erben soll durch einen außergerichtlichen Vergleich beigelegt werden. Er sieht eine Zahlung der Deutschen Bank von 800 Millionen Euro vor. Etwa die Hälfte der Zahlung soll an Gläubiger Kirchs fließen, unter anderem die Commerzbank, die HypoVereinsbank, die Bayerische Landesbank und mehrere Filmstudios. (Vgl. SZ)
Leser-Kommentar: “Bizarre Veranstaltung“: “800 Millionen an die Erben. Herr Westerwelle, das ist anstrengungsloser Wohlstand. - Ich als Bürger bleibe sprachlos zurück angesichts dieser Parallelwelt in der sich die obersten Schichten, unterstützt durch die Justiz, mittlerweile bewegen.“ (Von “Windjammer“ am 13.02.2012) [1]
Du weißt nichts mehr!
Du weißt nichts mehr!
Aspekte zur Klassengesellschaft Deutschlands - Gesundheitliche Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen.
[Auszug] »Die sozioökonomische Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen ist weitgehend durch die finanzielle Situation des elterlichen Haushaltes sowie durch die Beteiligung und Stellung der Eltern in der Erwerbsarbeit geprägt. -
Zunehmende Armut und eine nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit tragen häufig zu benachteiligten Lebensumständen bei, die auch in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen zu sozialen Ungleichheiten und Polarisierungen führen können. - Aktualisiert (Freitag, den 10. Februar 2012 um 18:30 Uhr)
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