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Dresden: Breite Unterstützung für die KI

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Am 16.03.2010 fand in Dresden die Marxistische Schulung (MASCH) zum Thema "Möglichkeiten und Wege zur Einheit der kommunistischen Bewegung" statt. Nachdem in einer KI-Diskussionsveranstaltung am 27.02. aufgrund der Kürze der Zeit noch Informations- und Diskussionsbedarf blieb, wurde ich gebeten, das Referat zu halten. Mit über 20 Genossen aus verschiedenen Parteien und Organisationen sowie auch ohne Organisationszugehörigkeit war der Besuch gut.
Ich ging auf die Bestimmung der angesprochenen Personengruppe für den Einigungsprozeß der Kommunisten, die Notwendigkeit der Verhinderung einer Fraktionsbildung innerhalb kommunistischer Parteien, das Problem der Spaltung der kommunistischen Bewegung, die gegenwärtigen Bedingungen in der BRD, den mit dem Gründungsaufruf der Kommunistischen Initiative begonnenen Einigungsprozeß und die dabei bereits vollzogenen Schritte und erreichten Erfolge ein.
Während auf der vorherigen Veranstaltung noch sehr kontrovers diskutiert wurde, kamen diesmal in der anderthalbstündigen Diskussion ganz überwiegend positive Bewertungen der KI und dieses Weges zur Einheit bis hin zu Forderungen des möglichst schnellen Beginns der praktischen Arbeit – und das von Genossen, die bis dahin noch nicht mal Unterstützer oder Interessenten der KI waren. Ein Genosse betonte, daß die bestehenden kommunistischen Parteien kaum noch neue Aktivitäten entfalten. Seit über 20 Jahren habe keine Einigung der Kommunisten auf Ebene der Parteien stattgefunden, so daß sich die Überlegung aufdrängt, wie man das besser machen kann. Es müßten neue Wege gesucht werden, und ein möglicher Weg ist die KI. Er sieht in der KI vor allem auch einen Generationswechsel in der kommunistischen Bewegung. Er zog die praktische Schlußfolgerung, die KI müsse unterstützt werden, z.B. durch den Rotfuchs, der insbesondere die Wahrheit über die KI verbreiten und sich gegen Verleumdungen und Unterstellungen wenden solle. Für die KI sei vor allem wichtig, dort aktiv zu werden, wo kämpferische Aktionen des Proletariats stattfinden. Jemand bemerkte, daß bei der jetzigen Veranstaltung wie bei der vor 3 Wochen vor allem eine Standortbestimmung vorgenommen werde, es aber darum gehen müsse, die KI mit konkreten Schritten zu unterstützen. Wörtlich äußerte er: "Die KI ist ein Stern am Himmel, der zum Glühen gebracht werden kann". Ein Genosse kritisierte, daß KI-Unterstützer ihre anderen Aktivitäten in ihren bisherigen Organisationen abbrechen müßten, worauf er von mehreren Genossen darauf hingewiesen wurde, daß eben dies bei der KI nicht der Fall ist und ich dies auch hinreichend dargelegt hätte. Einer fragte, wie lange denn manche revisionistischen und sozialdemokratischen Parteien noch die Nibelungentreue halten wollen.
Ein anderer fühlt sich durch das Fernziel, eine einheitliche kommunistische Partei zu schaffen, abgeschreckt, er habe schon genügend Gründungen von Parteien und deren Verschwinden erlebt, und wenn die KI 6000- 8000 Mitglieder hätte, wäre das was anderes und dann könne man das nochmal überdenken. Worauf ich ihn darauf hinwies, daß, wenn das alle so machen, niemals 6000-8000 Mitglieder zusammenkommen und die KI nur durch aktives Mitwirken größer und stärker werden kann.
Auf die Meinungsäußerung, die Kommunisten müßten sich erst selbst alle umfassend zu allen Problemen des Marxismus-Leninismus bilden, ehe sie an die Öffentlichkeit treten, wies ich darauf hin, daß damit die Einflußnahme auf die Bevölkerung auf unbestimmte Zeit vertagt würde und die eigene Bildung parallel mit Bildungsveranstaltungen und allen anderen Aktivitäten gemäß den Arbeitsbereichen der KI nach außen stattfinden muß.
Am Ende gab ich noch die Kontaktdaten für neue Unterstützer bekannt, welche in der RG SO/S aktiv werden wollen. Wie viele das sind, weiß ich noch nicht genau, rechne aber mit mehreren. Diese Veranstaltung bewies, daß großes Interesse an der KI wie auch ihrer Unterstützung besteht, aber ebenso ein viel zu geringer Bekanntheitsgrad und Mangel an Informationen, wodurch Desinformationen KI- feindlicher Kräfte ein fruchtbarer Boden bereitet wird. Dem können wir nur durch eine offensive Informationsstrategie begegnen, welche über das Internet und Druckerzeugnisse hinausgeht.
Der Wortlaut des Referats kann unter http://www.felixed.de/MASCH1.pdf nachgelesen werden.

Torsten

Aktualisiert (Freitag, den 02. April 2010 um 09:32 Uhr)

 


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