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Die Bedingungen der Gründung der Kommunistischen Initiative |
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Die Bedingungen der Gründung der Kommunistischen Initiative
Einleitung
Die Bedingungen zur Schaffung der KI mit dem Fernziel einer einheitlichen kommunistischen Partei waren auf vielen Gebieten sowohl denkbar schlecht, als auch besonders günstig. Ich kann hier sicher nur einige Aspekte beleuchten. Da sich die Bedingungen seit der Idee zum Gründungsaufruf entwickelt haben, werde ich auch auf neuere Entwicklungen und Ereignisse eingehen.
Bedingungen in der BRD
Gesellschaftliche Bedingungen der BRD
Mit der Vernichtung des ersten sozialistischen Staates auf deutschen Boden gewannen die Herrschenden der BRD, die Finanzkapitalisten, auf allen Gebieten die nahezu unumschränkte Macht zurück. Sie zerschlugen nicht nur alle Errungenschaften der DDR. Auch in der BRD wurden von den Regierungen Kohl, Schröder und Merkel die sozialen Errungenschaften, die Arbeiterrechte und bürgerlichen Rechte und Freiheiten systematisch abgebaut und werden weiter zerstört.
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Zentrale Aspekte des zukünftigen Manifests |
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Liebe Genossinnen und Genossen,
Es ist heute nur etwas mehr als ein Jahr vergangen, als sich unorganisierte und organisierte Genossinnen und Genossen mit einem Aufruf zur Gründung einer Kommunistischen Initiative an die Öffentlichkeit wandten. Unmittelbares Ziel dieses Aufrufs war ein dringlicher Appell des Sammelns, des Zusammenkommens auf klaren Positionen, um zunächst einmal die Basis für eine Kommunistische Initiative zu legen. Getrieben vom desolaten Zustand der kommunistischen Bewegung in der BRD, die bis ins Mark geschwächt, zersplittert und vom Revisionismus dominiert, kaum mer in der Lage erscheint, in die Klassenkämpfe orientierend einzugreifen und schon gar nicht auf eine Einheit der Kommunistinnen und Kommunisten in der BRD auf klarer marxistisch-leninistischer Grundlage in konkreten, praktischen sowie politisch-ideologischen Schritten sowie der sich stetig verschärfenden Barbarei des Imperialismus, haben die Verfasser des Aufrufs die revolutionäre Initiative ergriffen, sich mit dem Ruf nach Schaffung einer Kommunistischen Initiative der anhaltenden Agonie der kommunistischen Bewegung entgegenzustemmen. Es galt, wieder in die Offensive zu kommen, um über den neuen Weg einer Kommunistischen Initiative, die von kommunistischen Persönlichkeiten, ob organisiert oder unorganisiert, aber nicht von existierenden Parteien, Organisationen, Zeitungen etc., getragen werden soll, langfristig wieder eine kämpferische, revolutionäre Partei des deutschen Proletariats aufzubauen – die einheitliche, marxistisch-leninistische Kommunistische Partei in der BRD!
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Liebe Genossinnen und Genossen,
zur DDR-Konferenz im Oktober diesen Jahres war im abschließenden Teil, also dem der KI, schon viel die Rede über die zu leistende Propagandaarbeit. Ich möchte hier nochmals verschiedene Überlegungen vorbringen, die meiner Meinung nach wichtig sind und konkret werden sollten. Eine entscheidende Erkenntnis der KI und nicht nur der ist, dass es sämtlichen Kommunistischen Parteien und K-Gruppen in der BRD an einer grundsätzlichen Verankerung in der Arbeiterklasse und in den Gewerkschaften fehlt. Daran sind die Kommunisten teilweise selbst schuld. Debatten und Auseinandersetzungen in und zwischen den verschiedenen Organisationen sind oft nützlich, allzu oft aber werden viele Dinge einfach nur wiederholt, oder schlimmer noch, es werden sinnlose, und auch persönliche Streitereien geführt, die natürlich zu nichts führen, eher zu noch mehr Reibereien und zu noch mehr Spaltung. In aussichtslosen Kämpfen reibt man sich auf, genau das zerstört nicht nur Ansehen und Glaubwürdigkeit, nein, es vertreibt interessierte und engagierte Menschen aus unseren Reihen und es hält uns vom entscheidenden Faktor ab – die Basisarbeit, mit der wir Kommunisten uns grundlegend in der Arbeiterklasse verankern müssen. Ohne eine solche Verankerung werden wir ewig für einen revolutionären Umbruch arbeiten oder diesen erhoffen, letztlich sind es zwar nicht die Kommunisten die das bestehende System umstürzen, die Kommunistische Partei muss jedoch das Bewusstsein schaffen, sie muss anleiten und führen. Die entscheidenden revolutionären Momente können und werden aber nur von der Arbeiterklasse ausgehen.
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