P R E S S E E R K L Ä R U N G zum 11. 1. 2012
Am 11. Januar sind es zehn Jahre her, seit die USA auf Cuba in Guantánamo ein Gefange- nenlager in Betrieb genommen haben, in dem im Laufe der Jahre mehr als 700 Personen aus etwa 40 Ländern völkerrechtswidrig festgehalten und gefoltert wurden. Nach der Wahl Barack Obamas gab es Hoffnung, dass dieses Schandlager geschlossen würde. Doch der Erlass aus dem Jahre 2009, mit dem der Präsident dem Pentagon verbot, neue Strafverfah- ren auf Cuba zu eröffnen, wurde am 7. März 2011 geändert. Neue Strafverfahren stehen an und es können in Guantánamo wieder Terrorverdächtige auch ohne Anklage unbefristet in- terniert werden.
Aktualisiert (Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 18:20 Uhr)
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37 Republikaner wegen Kundgebungsteilnahme vor Gericht
Presseerklärung / Preas Ráiteas 9 Januar / Eanáir 2012
Craigavon/Wien – Am 10. Januar 2012 wird ein Prozess gegen 37 Republikanerinnen und Republikaner am Gericht in Craigavon, Grafschaft Armagh, beginnen. Angeklagt sind unter anderem der Präsident von Republican Sinn Féin, Des Dalton, und sein Vize-Präsident, Fergal Moore. Die Personen sind angeklagt, da sie Ende Jänner 2011 an einer Kundgebung für die Freilassung des langjährigen Republikaners Martin Corey teilnahmen. Der Prozess ist vorläufig auf drei Tage angesetzt.
Am 23. Jänner 2011 marschierten mehrere hundert Personen durch die Stadt Lurgan und forderten die Freilassung von Martin Corey, ein ehemaliger republikanischer Gefangener, der von der englischen Regierung als politischer Geisel gehalten wird. Seit über einem Jahr und acht Monaten wird er auf das Geheiß des britischen Staatsekretärs im Hochsicherheitsgefängnis Maghaberry interniert. Im April 2010 wurde er aus seinem Haus in Lurgan geholt und ist seither eingesperrt. Bis heute wartet er auf eine Erklärung, wieso seine Entlassungsgenehmigung zurückgezogen wurde.
Aktualisiert (Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 18:12 Uhr)
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Nicht für „Freiheit“ und „Demokratie“, „Menschenrechte“ und „Mädchenschulen“, sondern für die riesigen Vorkommen an hochwertigem Eisenerz und Kupfer, Öl und Gas, Gold und Halbedelsteinen etc., führt die NATO einen imperialistischen Eroberungskrieg gegen die sozialökonomischen Lebensinteressen der Bevölkerungsmehrheit in Afghanistan und in der Region. “Am wichtigsten aber sind die 13 verschiedenen Seltenen Erden“, sagte der afghanische Bergbauminister Wahidullah Schahrani. Die Rohstoffvorkommen in Afghanistan wurden bislang auf rund 2.220 Milliarden Euro geschätzt. Diese Summe beziehe sich nur auf 30 Prozent der afghanischen Landesfläche, so Schahrani. Demnach wären 70 Prozent des Landes noch nicht geologisch (ausreichend) untersucht worden.
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- 5. Dezember 2011:
Giustino Di Celmo, der Vater von Fabio Di Celmo, der 1997 durch eine
von Terroristen gelegte Bombe in Havanna ums Leben gekommen war, sprach
am Rande des VII. Kolloquiums in Holguín mit Prensa Latina.
(Quelle: antiterroristas.cu vom 17. November 2011) Übersetzung - 5. Dezember 2011: Die Chronologie der Ereignisse im Fall der Cuban Five wurde heute aktualisiert.
- 5. Dezember 2011: Bei YouTube gibt es ein Video vom Auftritt der US-amerikanischen Friedensaktivistin Cindy Sheehan auf dem Kolloquium von Holguin.
- 4. Dezember 2011: Am Rande des Kolloquiums von Holguín sprach antiterroristas.cu mit Renés Ehefrau Olga Salanueva.
Übersetzung
Am
Samstag, den 12., und Sontag, den 13. November, nahmen Delegierte,
Besucherinnen und Besucher aus Irland, Schottland und England am 107.
Ard Fheis von Sinn Féin in Dublin teil. Mitglieder des Büros für Internationale Beziehungen aus Österreich, Deutschland und Italien, sowie ein Vertreter von Liberation Irlande aus Frankreich und des National Irish Freedom Committee aus den USA waren ebenfalls zugegen.
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Die KKE verurteilt die Eskalation der imperialistischen Intervention in Syrien, die, wie in Libyen, unter dem Deckmantel von „Demokratie“ und „Freiheit“ vermarktet wird. An dieser imperialistischen Intervention wird deutlich, dass diejenigen, die sich auf „Freiheit“ und „Demokratie“ berufen, jede Grenze an Heuchelei und Zynismus überschritten haben: Die volksfeindlichen Monarchien im Golf, die Türkei, die mit ihrer Armee die Hälfte von Zypern besetzt hat, die EU, wo in vielen Mitgliedsstaaten die Kommunistischen Parteien verboten sind, die USA, von der schon immer jegliche Juntas in den verschiedenen Ecken der Welt hervorgerufen und unterstützt wurden. Die Türkei, Saudi-Arabien und Jordanien spielen gemeinsam mit den USA und der EU eine besonders reaktionäre Rolle. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine militärische Intervention gegen Syrien über diese Länder stattfinden wird.
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Eine neue Regierung der Kampfgemeinschaft des Kapitals, der bürgerlichen Parteien und der EU
Pressekonferenz
von Aleka Papariga, der Generalsekretärin des ZK der KKE, am 7.
November bezüglich der
Formierung einer neuen Regierung bestehend aus den zwei bürgerlichen
Parteien des Landes, der sozialdemokratischen PASOK und der rechten ND,
die von der nationalistischen LAOS unterstützt wird. Aleka Papariga rief
die Arbeiterklasse und die Volkskräfte dazu auf, diese Regierung durch
ihren Kampf so schnell wie möglich zu stürzen. Sie betonte, dass eine
soziale Volksfront nötig ist, um die Macht der Monopole zu stürzen und
sie zu vergesellschaften, für den Austritt Griechenlands aus EU und NATO
sowie für die Streichung der Schulden.
Die ganze einleitende Aussage der Generalsekretärin des ZK der KKE auf der Pressekonferenz:
"Derzeit
wird eine Regierung der Kampfgemeinschaft der Parteien des Kapitals
gebildet, und zwar direkt vom Kapital, mit der EU als Drahtzieher. Diese
Regierung wird gebildet, um uns in der Situation von Krise und
Konkurrenz die Bedingungen des griechischen und europäischen Kapitals
aufzuzwingen, um mit den
Spannungen innerhalb der EU umzugehen und um das Volk zu unterjochen.
Ganz offensichtlich hat die EU PASOK und ND gedrängt, diese Regierung zu
bilden. In Wahrheit wendet sich der Druck jedoch gegen das Volk. Wir
garantieren, dass diese Regierung nicht umzugehen wissen wird mit den
Schulden oder dem Defizit oder dem Ausmaß der Krise, vermutlich werden
sie nicht einmal mit der Möglichkeit eines unkontrollierten Bankrotts
umzugehen wissen.
Die Verhinderung eines unkontrollierten
Bankrotts in den folgenden Monaten und/oder Jahren hängt weder von der
Form der politischen Verwaltung ab, wie uns die verschiedenen
bürgerlichen Regierungen glauben machen wollen, noch davon, ob es eine
Koalition geben wird oder die Herrschaft einer einzelnen Partei usw. Wir
wiederholen, dass die Frage, ob mehrere Parteien in einer Koalition
regieren werden, eng verknüpft ist mit der Disziplinierung und
Unterwerfung des Volkes, denn das Problem der Krise liegt viel
tiefer, es betrifft das kapitalistische System selbst und nicht seine
Verwaltung. Aktualisiert (Dienstag, den 15. November 2011 um 22:58 Uhr)
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Reflexionen von Fidel
Teil I
Jenes brutale Bündnis ist zum verräterischsten Repressionsinstrument geworden, das die Menschengeschichte je kennen gelernt hat.
Die NATO hat diese globale Unterdrückungsrolle übernommen, sobald die UdSSR, die den Vereinigten Staaten zu ihrer Gründung als Vorwand gedient hat, ihre Existenz aufgegeben hatte. Ihre kriminelle Absicht wurde schon in Serbien offensichtlich, einem Land slawischen Ursprungs, dessen Volk im Zweiten Weltkrieg so heroisch gegen die Nazi-Truppen gekämpft hat.
Als die Länder jener unheilvollen Organisation im März 1999, in ihren Bemühungen zur Desintegration von Jugoslawien nach dem Tod von Josip Broz Tito, ihre Truppen zur Unterstützung der Sezessionisten von Kosovo entsandt haben, stießen sie auf starken Widerstand jener Nation, deren erfahrene Streitkräfte intakt waren. Aktualisiert (Freitag, den 04. November 2011 um 04:37 Uhr)
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Der mörderische Angriff von anarchistisch-faschistischen Gruppen auf die überwältigende Kundgebung der klassenbewussten Gewerkschaften, die sich in der PAME zusammengeschlossen haben, gegen die neuen volksfeindlichen Maßnahmen der Regierung, ist um die ganze Welt gegangen. Dennoch gab es viele Versuche der bürgerlichen Massenmedien, die Fakten zu verdrehen.
Bei diesem Versuch benutzen sie als Argumentationshilfen Lügen, die sie opportunistischen Kräften und trotzkistischen Websites entnommen haben.
Am 19. und 20. Oktober beteiligten sich bekanntlich Hunderttausende Arbeiter und Angestellte am großen Streik, mit den klassenbewussten Gewerkschaften der PAME an der Spitze, gemeinsam mit den anderen Kräften des gesellschaftlichen Bündnisses MAS (Studenten), PASEVE (Gewerbe-treibende und Händler), PASY (Kleine und mittlere Bauern), OGE (Frauen). Der Erfolg des 1. Streiktages und die überwältigende Demonstration am zentralen Athener Platz vor dem Parlament, war eine starke Botschaft an die Regierung, an die EU, an das Kapital. Kein Opfer für die Plutokratie! Die arbeitenden Menschen tragen keine Verantwortung für die kapitalistische Krise! Sie kämpfen für Ziele zur Befriedigung ihrer zeitgemäßen Bedürfnisse, verbunden mit dem Bruch mit dem kapitalistischen System und mit der Konzentration von Kräften für die Macht und die Wirtschaft des Volkes!
Aktualisiert (Freitag, den 28. Oktober 2011 um 18:17 Uhr)
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Written statement of the GS of the CC of the KKE, Aleka Papariga, and the parliamentary representative of the party, Spyros Chalvatzis, to the attorney of the Court of First Instance Har. Lakafosis who summoned them due to the accusations the KKE made concerning the involvement of the state-parastate in the murderous attack against the demonstration.The attorney of the Court of First Instance, Haralambos Lakafosis, yesterday summoned the GS of the CC of the KKE, Aleka Papariga, and the parliamentary representative of the KKE and member of the CC, Spyros Chalvatzis, due to the accusations of the KKE concerning the involvement of official centres and staff with provocateur groups, which participated in the murderous attack on PAME’s demonstration last Thursday in Syntagma Square. Last Friday Christos Papoutsis, Minister for Citizen Protection, made a statement that he had ordered an urgent investigation concerning the accusations of the KKE. He, as if he was completely shocked, said “if they are true, they confirm the existence of a parastate (…) and this would be an attempt to undermine democratic normality.” The Chief Attorney of the Court of First Instance, Eleni Raikou, assigned the conduct of a preliminary investigation to the attorney Har. Lakafosis, within the framework of which the GS of the CC of the KKE and the parliamentary representative of the party were summoned yesterday regarding the issue. Aktualisiert (Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 23:55 Uhr)
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Kommentar von Des Dalton, Präsident von Republican Sinn Féin, zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl in den südlichen 26 Grafschaften Irlands. Die
aktuelle Seifenoper - wir wollen sie humorvoll als „die
Präsidentschaftswahlen im Südteil Irlands“ bezeichnen – ist schlicht
obszön angesichts der Kosten von geschätzten 20 Millionen €. Sie dient
der politischen Elite als eine willkommene Möglichkeit, von der harten
ökonomischen Wirklichkeit abzulenken, der sich die Menschen überall in
Irland derzeit gegenübersehen. Das
Amt selbst ist eine bedeutungs- und inhaltslose Position ohne
politisches Gewicht. Es wurde 1937 von Eamon De Valera geschaffen, als
er seine Verfassung des Freistaats schuf, und ersetzte so die alte
Position des Generalgouverneurs. Die seichte Rhetorik der Kandidaten
entspricht der Leere der Position um die sie sich alle reißen. Martin
McGuinness erzählt uns, er wolle eine “neue Republik”. Vielleicht kann
Martin uns auch dahingehend erhellen, wie er uns von der Loge des
Vizeregenten dorthin führen will. Martin
kündigt an, furchtlos alle Institutionen des südirischen Staates
hochzuhalten – einschließlich seiner Armee und Polizei. Nun, zumindest
ist er in diesem Punkt beständig. Dasselbe macht er ja schon im Norden,
wo er die Institutionen britischer Herrschaft in den besetzten sechs
Grafschaften aufrechterhält. Scheinbar ist die Aufrechterhaltung der
Teilung für Martin ein Fall von „ganz oder gar nicht“! Diese
Wahl ist eine Parodie der Demokratie, ein Lautenspiel während Rom
brennt. Die politische Klasse spielt ihre kleinen Spielchen in der
Hoffnung, dass die Menschen lange genug abgelenkt sind, um nicht zu
realisieren, dass ihr Land und die Zukunft ihre Kinder verkauft werden.
Alle Elemente einer zivilisierten Gesellschaft – Zugang zu
Gesundheitsversorgung, gleicher Zugang zu Bildung, soziale Sicherheit
für die Alten, die Jungen, jene mit besonderen Bedürfnissen – werden
geopfert. Die Auswirkungen dieser Politik werden nicht nur diese,
sondern auch zukünftige Generationen zu spüren bekommen. Wenn
also jetzt die diversen Kandidaten zu rhetorischen Höhenflüge ansetzen
und Plattitüden von sich geben, dass sie „an die Menschen glauben“, dass
sie „ermutigen und inspirieren“ oder – Gott bewahre – „Brücken bauen“
wollen, erinnert euch daran, dass ihr eure Abscheu und euren Widerstand
deutlich machen könnt gegen die Betrügerpolitik dieses Betrügerstaates!
Bleibt am Wahltag zu Hause oder wenn ihr den Drang fühlt, doch zur
Wahlurne zu gehen, schreibt einen passenden Slogan quer über den
Wahlzettel und sagt ihnen die Meinung – ein Zeichen eures Protestes und
eurer Hoffnung auf ein wirklich neues Irland. Published by the Sinn Féin Poblachtach International Bureau, www.irish-solidarity.net
 Am
Freitag erhielt das Berner Internetcafé Power-Point den Prix Avenir
Social 2011 zugesprochen. Das Internetcafé verdankt sein Zustandekommen
vor allem dem unermüdlichen, hartnäckigen und selbstlosen Einsatz von Thomas Näf (im Bild), dem Präsidenten der Bewegung der Arbeitslosen- und Armutsbetroffenen (Kabba) und Geschäftsleiter des Power-Points.
Wie Thomas Näf schon mehrfach betont hat, wäre es eigentlich an der
Zeit, das Recht auf Internetzugang als Grundrecht anzuerkennen. Da ihnen
dieses und andere Rechte vorenthalten werden, müssen die von
Arbeitslosigkeit, Armut und Prekarisierung betroffenen und bedrohten
Kollegen sich zusammenschliessen und haben haben dies vor Jahren mit der
Gründung des Vereins Kabba getan, um zur Selbsthilfe zu schreiten.
Wir gratulieren den Arbeitslosen und Armutsbetroffenen zum
grossartigen Erfolg des Selbsthilfe-Projekts, das im April dieses Jahres
in die Betriebsphase überging und sich seither wachsender Beliebtheit
erfreut.
Der mit 1500 dotierte Prix Avenir Social Bern wird alle zwei Jahre verliehen.
(21.10.2011/mh) QUELLE: www.kommunisten.ch
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